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Global Equity Observer
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Januar 31, 2020
Der zweite Berg
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Januar 31, 2020

Der zweite Berg


Global Equity Observer

Der zweite Berg

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Januar 31, 2020

 
 

In seinem jüngst erschienenen Buch argumentiert David Brooks, dass wir im Zuge unserer persönlichen Entwicklung den „ersten Berg“ überwinden müssen, von dem wir glauben, dass er uns bestimmt ist. Erst nachdem Selbstbelohnung und persönliche Ziele erfüllt sind, können wir den „zweiten Berg“ erklimmen, der uns durch Nächstenliebe oder Beiträge zum Gemeinwohl Erfüllung verspricht. Dieses Bild lässt sich leicht vom Einzelnen auf Unternehmen (und auch Fondsmanager) übertragen, zumal die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit den Unternehmen ausreichend Gelegenheit bieten, sich vordergründig auf den Zweck, als auch den Gewinn zu konzentrieren.

 
 

Fünfzig Jahre – ein halbes Jahrhundert – ist es her, dass der Ökonom Milton Friedman behauptete, der einzige Sinn eines Unternehmens bestehe in der Generierung von Profiten für die Anteilseigener. Dabei hatte er zwar das Gemeinwohl – erfolgreiche Unternehmen zahlen Steuern, die wiederum der Gesellschaft zugutekommen – durchaus im Blick, doch fand dieses zweite Ziel längst nicht so viel Widerhall wie das erste, vor allem nicht in der Wirtschaft. Diese Denkweise schien in den letzten fünf Jahrzehnten unumstößlich zu sein. Doch könnte der U.S.-Business-Roundtable, dem einige der weltweit führenden Unternehmen angehören, darunter multinationale Konzerne, die wir in unseren Portfolios haben, insofern einen Wendepunkt markiert haben, als er verkündete, dass es an der Zeit sein könnte, die Sichtweise Friedmans zu überdenken. Könnten Nachhaltigkeit oder Beständigkeit – für diese Unternehmen und für die ganze Welt – tatsächlich von einer ganzheitlicheren Sichtweise abhängen? Die Unterzeichner bekannten sich neben dem Versprechen an ihre Aktionäre, langfristigen Mehrwert zu schaffen, insbesondere zu ihren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Gemeinden.

 
 
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Die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit bieten den Unternehmen ausreichend Gelegenheit, sich vordergründig auf den Zweck, als auch den Gewinn zu konzentrieren.“
 
 
 

Als langfristig orientierte Investoren in erstklassigen Unternehmen erscheint uns das als solide Geschäftspraxis, wenn nicht sogar als gesunder Menschenverstand. Eine kurze Betrachtung der beim Business-Roundtable vertretenen vier Interessengruppen lässt erkennen, warum jede von ihnen wichtig ist:

  • Verbraucher: In der Welt der Basiskonsumgüter wird zunehmend klar, dass erfolgreiche Unternehmen „leistungsstarke“ Produkte mit einem echten Nutzen liefern müssen. Das gewinnt nicht zuletzt deshalb an Bedeutung, weil die Verbraucher dank der sozialen Medien deutlich informierter sind als in der Vergangenheit.
  • Mitarbeiter: In vielen Sektoren, vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen, geht von der Rekrutierung, Motivation und Bindung der richtigen Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsvorteil aus.
  • Lieferanten: Unternehmen werden immer stärker für ihre gesamte Lieferkette verantwortlich gemacht, von der Mitarbeitersicherheit bis hin zu den Umweltauswirkungen.
  • Gemeinden: Neben der offensichtlichen Tatsache, dass Gemeinden grundsätzlich Verbraucher sind, müssen sich die Unternehmen in den Bereichen Handel, Steuern, Kartellrecht, Datenschutz und Umwelt heute in einem härteren politischen und regulatorischen Umfeld behaupten.
 
 
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Unsere Portfolios sind auf Performance und nicht auf wirkungsorientiertes Investieren (Impact) ausgerichtet, aber es zeigt sich immer stärker, dass der Impact die Performance über die Zeit hinweg beeinflusst.“
 
 
 

Für uns gibt es keine Abwägung zwischen „das Richtige tun“ und dem langfristigen Erfolg. Langfristiger Erfolg von Unternehmen setzt voraus, dass sie „das Richtige tun“. Während unsere Portfolios von Anfang an klar auf Performance und nicht auf wirkungsorientiertes Investieren (Impact) ausgerichtet waren, zeigt sich immer stärker, dass der Impact die Performance im Laufe der Zeit immer mehr beeinflusst. Unternehmen werden zunehmend für ihre Externalitäten wie CO2-Emissionen, Kunststoffmüll oder Verstöße gegen die Privatsphäre zur Verantwortung gezogen.

Als positiver Aspekt des neuen Zeitgeistes ergeben sich neben Risiken auch Chancen, da zweckorientierte Marken oder solche, die den Anforderungen von Mitarbeitern und Regulierungsbehörden gerecht werden, bessere finanzielle Chancen bieten. Diese können sich in Form von Marktanteilsgewinnen, besseren Preisen oder engagierten Mitarbeitern niederschlagen, die das regulatorische Umfeld respektieren. Wie Alan Jope, CEO von Unilever, sagt, „geht es nicht um Sinn statt Gewinn, sondern um Gewinn durch Sinn“. In anderen Worten kaufen die Verbraucher lieber Marken, die klare Werte vermitteln, denen sie sich auch verpflichtet fühlen.

 
 
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Ökologische und soziale Faktoren sind für die Unternehmen, in die wir investieren, angesichts der Klimakrise, sozialer Medien und der immer weniger vorhersagbaren politischen Bedingungen so wichtig wie nie zuvor.“
 
 
 

Als Investoren in Kapitalvermehrer sind wir seit jeher langfristig orientiert. Die Unternehmen, in die wir investieren, sind meistens weniger zyklisch ausgerichtet als der Index und vertreten starke strategische Positionen. Da ESG-Faktoren die Liste der Bedrohungen nachhaltiger, hoher Renditen unseres Erachtens anführen, messen wir guter Unternehmensführung von jeher einen hohen Stellenwert bei. In den letzten Jahren nahm die Bedeutung ökologischer und sozialer Faktoren für die Unternehmen, in die wir investieren, angesichts der Klimakrise, der weiten Verbreitung sozialer Medien und der immer weniger vorhersagbaren politischen Bedingungen immer weiter zu. Unsere Reaktion besteht in systematischeren ESG-Überlegungen. Folglich haben wir als Anlageteam manchmal das Gefühl, gerade unseren „zweiten Berg“ zu erklimmen, wobei wir uns bei dem Anstieg oft schwer zu quantifizierenden ESG-Chancen und -Risiken gegenüber sehen.

In einigen Fällen können wir einfach auf Zahlen zurückzugreifen, z. B. durch die Berücksichtigung der voraussichtlichen Mehrkosten von 30 Basispunkten pro Jahr für Basiskonsumgüterunternehmen, die den 40%-igen Aufschlag für das volle Kunststoff-Recycling bezahlen (oder durch Senkung der Wachstumsraten für diejenigen, die sich dieser Anpassung verweigern). Ebenso lässt sich das von höheren Unternehmenssteuern ausgehende Risiko messen, indem man den aktuellen Steuersatz des Unternehmens mit dem ertragsgewichteten Durchschnitt der Steuersätze in den Ländern vergleicht, in denen das Unternehmen tätig ist. Man kann sogar die Auswirkungen einer Steuer auf CO2-Emissionen von 100 USD/Tonne im Modell darstellen. Die Unternehmen in unseren globalen Portfolios können eine solche Steuer glücklicherweise verkraften, da ihre CO2-Intensität um 87% bis 89% niedriger ist als die des Index, basierend auf Tonnen CO2 pro 1 Mio. USD Umsatz.1

Andere Fragen lassen sich jedoch nicht so einfach in Zahlen ausdrücken und führen zu lebhaften Diskussionen innerhalb des Teams. Ein Beispiel:

  • Wie sieht es mit den „Tail“-Risiken aus? Gemeint sind Ereignisse, deren Wahrscheinlichkeit gering ist, die aber mit hohen potenziellen Kosten verbunden sind, wie zum Beispiel Verstöße gegen das Datenschutzgesetz.
  • Welche Risiken erscheinen uns signifikant genug, um die Kapitalkosten oder die langfristige Wachstumsrate eines Unternehmens in unserem Modell zu ändern?
  • Welchen Wert messen wir der Diversität bei und welche Kosten ihrer Abwesenheit? Allgemeiner ausgedrückt – Kultur ist entscheidend, aber ist sie messbar?

Vor diesem Hintergrund entwickeln wir eine eigene ESG-Scorecard für unsere Unternehmen, die sich nicht nur auf wesentliche, aktienspezifische Themen und Kontroversen konzentriert, sondern auch auf Metriken für dringliche „universelle“ Themen in den Bereichen umweltschädigende CO2-Emissionen, Sicherheit, Daten, Regulierung und Vielfalt, seien es Chancen oder Risiken. Wo diese Chancen und Risiken deutlich genug sind, passen wir entweder unsere Modellzahlen, unsere Bewertungsmethode oder die Positionsgrößen in unseren Portfolios an.

 
 
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Wir haben zwar noch nicht alle Antworten, aber wir bekennen uns dazu, diese Fragen innerhalb des Teams zu erörtern, anstatt sie auszulagern. Darüber hinaus stehen wir traditionell in engem Kontakt mit den Unternehmen, an denen wir beteiligt sind.“
 
 
 

Wir bleiben dabei pragmatisch, einerseits Künstler, andererseits Wissenschaftler, und sind uns bewusst, dass es meist mehrere Seiten gibt, die betrachtet werden müssen. Als fundamental ausgerichtete Bottom-up-Investoren bemühen wir uns darum, unsere Anlagen in einer immer komplexeren Welt besser zu verstehen. Wir streben eine angemessene objektive Bewertung von den Nettoauswirkungen der positiven und negativen Aktivitäten auf das Renditepotenzial unserer Unternehmen an. Dabei geben wir offen zu, dass wir noch nicht alle Antworten haben und dies wahrscheinlich auch nie der Fall sein wird! Was wir anbieten können, ist eine wirklich langfristige Perspektive, ein Bekenntnis dazu, diese Fragen innerhalb des Teams zu erörtern, anstatt sie auszulagern. Unser traditionell enger Kontakt zu den Unternehmen, an denen wir beteiligt sind, sowie fundierte Kenntnisse von Sektoren und Unternehmen, helfen uns dabei, die wichtigsten Fragen herauszuarbeiten und zu analysieren. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen den „zweiten Berg“ zu erklimmen.

 
 

1 Quelle: MSCI, Morgan Stanley Investment Management, per 31.12.2019

 
bruno.paulson
Managing Director
International Equity Team
 
laura.bottega
Managing Director
 
 
 
 

WEITERGABE

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