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Global Equity Observer
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Mai 15, 2020
COVID-19 – ein Beschleuniger
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Mai 15, 2020

COVID-19 – ein Beschleuniger


Global Equity Observer

COVID-19 – ein Beschleuniger

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Mai 15, 2020

 
 

Wenn wir in den nächsten Jahren auf COVID-19 und seine weltweiten Auswirkungen zurückblicken, könnten wir feststellen, dass William Hague (der ehemalige Vorsitzende der britischen Konservative) Recht hatte, als er sagte, COVID-19 würde bestehende Kräfte und Trends stark beschleunigen.

 
 

Man nehme nur die Auswirkungen der Pandemie auf die globalen Machtblöcke. In der Europäischen Union ließ die Gesundheitskrise die bestehenden Spannungen darüber, ob die nördlichen europäischen Länder die Schulden Südeuropas zurückzahlen sollen, stärker zutage treten. Gleichzeitig verschärfte sich die Rivalität zwischen den USA und China weiter und rückte die Auswirkungen dieser Konkurrenz auf Handel und Globalisierung sowie auf die zukünftige Rolle des US-Dollars als globale Reservewährung ins Rampenlicht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beschleunigen den globalen Aufstieg Asiens, zumal es den Ländern dieser Region bald gelang, wirksame Tests einzuführen, die Fälle zurückzuverfolgen und so die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das führte dazu, dass die Volkswirtschaften der Region scheinbar weitaus weniger Schaden genommen haben als die des Westens. Die zunehmende Arbeitslosigkeit durch COVID-19, die Dutzende Millionen Menschen ohne Job dastehen lässt, könnte zu vermehrten politischen Spannungen, zu einer Vertiefung der Ungleichheit, einer Erhöhung der Schuldenlast und zu autoritäreren Regierungen führen. Dies rückt politische Konzepte wie die Modern Monetary Theory, Schuldenerlass, Harmonisierung von Körperschaftssteuersätzen und staatliches Grundeinkommen in den Vordergrund und führt zu Forderungen, Konzerne sollten mehr Verantwortung gegenüber ihren Interessengruppen an den Tag legen (weniger Schulden/Rückkäufe und mehr On-Shoring/höhere Steuerzahlungen). Dann stellt sich noch die Frage, wem die Daten, die über jeden von uns gesammelt werden, gehören und wie sie genutzt werden dürfen. Dies löst eine Debatte darüber aus, wo die neue Grenze zwischen Staat und Individuum gezogen werden soll.  

 
 
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COVID-19 hat die bestehenden Spannungen zwischen den globalen Machtblöcken stärker in den Vordergrund treten lassen"
 
 
 

Als selektive Aktienexperten konzentrieren wir uns auf die Auswirkungen dieser Trends auf einzelne Aktien und branchenspezifische Trends (d. h. auf die qualitativ hochwertigen, renditestarken Sektoren, die wir halten) sowie auf unsere Aktien.

Der Beschleunigereffekt wird besonders im Technologiebereich stark spürbar. Nach Meinung von Satya Nadella, CEO des großen amerikanischen Technologieunternehmens, das wir in unseren globalen Portfolios halten, hat COVID-19 durch die Umstellung vieler Unternehmen auf Heimarbeit "die digitale Transformation, die normalerweise zwei Jahre in Anspruch nehmen würde, in zwei Monaten bewirkt". Dieser Anbieter von Unternehmenstechnologie hat sich dank seiner Kommunikations- und Kollaborationsplattform und seinen Cloud-Diensten als Gewinner dieser Verlagerung auf Heimarbeit erwiesen. COVID-19 beschleunigt bestehende Trends, so wie zum Beispiel das Wachstum des E-Commerce und die Angst vor Ansteckung die Verlagerung von Bargeld auf Karten als Zahlungsmittel fördert. Dies hilft den Zahlungsunternehmen auf lange Sicht, auch wenn der Einbruch der grenzüberschreitenden Transaktionen vorübergehend für Gegenwind sorgt. Während diese von COVID-19 vorangetriebenen Verschiebungen die wirtschaftliche Dominanz der oligopolistischen Technologieriesen unterstützen dürften, gleich ob bei hyperskalierten Cloud-Diensten oder Social-Media-Netzwerken, steigt gleichzeitig die Besorgnis über Ungleichheit, Staatsverschuldung und den Schutz der Privatsphäre. Das bedeutet, dass diese Technologieunternehmen gut daran tun werden, die politischen und regulatorischen Risiken in den nächsten Jahren sorgfältig zu beobachten.

 
 
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COVID-19 hat dazu geführt, dass ‘die digitale Transformation, die normalerweise zwei Jahre in Anspruch nehmen würde, in zwei Monaten stattgefunden hat’”
 
 
 

COVID-19 hat die Bedeutung des Gesundheitswesens als Industriezweig offensichtlich gemacht und die Frage aufgeworfen, ob die Gesundheitssysteme im Allgemeinen robust genug sind oder ob eine bessere Infrastruktur erforderlich ist. Wenn mehr Mittel benötigt werden, dürften diejenigen, die Einsparungen vornehmen können, gut abschneiden. Bei unseren Medizintechniktiteln unterstreicht COVID-19 die Wichtigkeit von Daten – nicht nur ihre Verwendung sondern vor allem auch ihren Besitz. Wir glauben, dass dies Anbietern von Diagnose- und Testausrüstung Auftrieb verleihen wird, insbesondere angesichts der Tatsache, dass 70 % der medizinischen Entscheidungen von der Diagnostik beeinflusst werden, auf die weniger als 2 % der Kosten entfallen.1. Die Erkenntnis, dass die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte den Gesundheitssystemen unnötige Kosten erspart, könnte zu einer Beschleunigung von Behandlungen zu Hause mittels Fernüberwachung und Telemedizin, z. B. mittels Heimdialyse, führen.

 
 
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Vertrauen ist das höchste Gut einer Marke und muss mit größtem Respekt behandelt werden”
 
 
 

Am Beispiel der Konsumgüterhersteller hat COVID-19 gezeigt, dass große Marken wichtig sind. Die Einzelhändler verbannen mittlere Marken und die Vielzahl an kleinen Nischenmarken aggressiv aus ihren Regalen, während sich die Verbraucher in den Industrieländern auf preisgünstige und bekannte, vertrauenswürdige Marken konzentrieren. Dies erinnert die CEOs daran, dass Vertrauen das höchste Gut einer Marke ist und mit größtem Respekt behandelt werden muss. Dies wird den Wandel in der Markenkommunikation beschleunigen, von der Vermarktung an die Verbraucher bis hin zu der Bedeutung, die die Marken für die Verbraucher spielen. Dabei wird der Zweck in den Vordergrund gerückt werden, gleich ob die Überlegenheit des Produkts oder seine positiven sozialen und ökologischen Wirkungen hervorgestrichen werden.

Soziale Distanzierung und Ausgangssperren haben Menschen aller Altersgruppen einen Crashkurs zum Thema E-Commerce vermittelt. Verbraucher, die ihre Einkaufslisten einmal online erstellt haben, werden sich unwillig zeigen, wieder die Einzelhandelsgeschäfte zu durchstöbern. Unternehmen, deren Geschäftsleitung frühzeitig in die digitalen Fähigkeiten investiert hat, dürften aus COVID-19 stärker hervorgehen als ihre Konkurrenten. Ein französisches Kosmetikunternehmen und ein britisches Konsumgüterunternehmen, die wir in unseren Portfolios halten, erwirtschaften bereits 20% bzw. 10% ihrer Umsätze durch E-Commerce. Dabei liegen Margen und Marktanteile gleichauf mit denen von Offline-Unternehmen oder sogar darüber.

 
 
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Ein fähiges Management ist in einer globalen Krise noch wichtiger als sonst”
 
 
 

Auf jeden Fall ist es die Qualität der Geschäftsleitung, die die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens und seine Erfolgsaussichten in dieser Krise bestimmt, sei es durch Investitionen in Innovationen, um die Relevanz bei den Kunden aufrechtzuerhalten, oder durch das Verständnis der Anforderungen der Stakeholder und den richtigen Umgang damit. Wir haben stets betont, wie wichtig fähige Managementteams für qualitativ hochwertige Investitionen sind, und das wird angesichts dieser globalen Krise noch deutlicher.

 
 

1 Quelle: Point of Care Testing, Abbott Laboratories.

 
 

RISIKOHINWEISE

Es besteht keine Garantie, dass ein Portfolio sein Anlageziel erreichen wird. Portfolios sind Marktrisiken ausgesetzt, d.h. es besteht die Möglichkeit, dass der Marktwert der Wertpapiere im Portfolio zurückgeht. Marktwerte können sich aufgrund wirtschaftlicher und anderer Ereignisse (z. B. Naturkatastrophen, Gesundheitskrisen, Terrorismus, Konflikte und soziale Unruhen), die Märkte, Länder, Unternehmen oder Regierungen betreffen, täglich ändern. Der Zeitpunkt, die Dauer und mögliche negative Auswirkungen (z. B. Portfolio-Liquidität) von Ereignissen lassen sich nur schwer vorhersehen. Anleger können deshalb durch die Anlage in diese Strategie Verluste verzeichnen. Anleger sollten beachten, dass diese Strategie bestimmten zusätzlichen Risiken ausgesetzt sein kann. Veränderungen der globalen Konjunktur, der Verbraucherausgaben, des Wettbewerbs, der demografischen Entwicklung, der Verbrauchernachfrage, der gesetzlichen Regelungen und der Wirtschaftsbedingungen können sich negativ auf global operierende Unternehmen auswirken und das Portfolio stärker belasten als bei einer Investition des Portfolios in eine größere Vielfalt von Unternehmen. Aktienkurse reagieren im Allgemeinen auch auf unternehmensspezifische Aktivitäten. Anlagen an ausländischen Märkten sind mit besonderen Risiken verbunden. Dazu zählen politische und wirtschaftliche Risiken sowie Währungs- und Marktrisiken. Die Aktien kleiner Unternehmen weisen besondere Risiken wie begrenzte Produktlinien, Märkte und Finanzressourcen auf. Darüber hinaus sind sie einer stärkeren Marktvolatilität ausgesetzt als die Wertpapiere größerer, etablierter Unternehmen. Die Risiken einer Anlage in Schwellenländern übersteigen jene Risiken, die mit Investitionen in ausländischen Industrieländern einhergehen. Nicht diversifizierte Portfolios investieren oftmals in eine beschränkte Anzahl von Emittenten. Aus diesem Grund können Veränderungen der finanziellen Situation und des Marktwerts einzelner Emittenten zu einer höheren Volatilität führen. Overwriting-Strategie. Der Verkauf von Call-Optionen ist mit dem Risiko verbunden, dass bei Ausübung der Basiswert zu einem ungünstigen Kurs oder unter dem Marktpreis verkauft werden muss oder entsprechende Barmittel aufzuwenden sind. Durch den Verkauf von Call-Optionen wird darauf verzichtet, während der Laufzeit der Option von Kursgewinnen des Basiswerts zu profitieren, die über die Summe aus Verkaufsprämie und Ausübungspreis hinausgehen. Jedoch bleibt das Verlustrisiko bestehen, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Darüber hinaus ist das Portfolio durch die Overwriting-Strategie unter Umständen nicht vollständig gegen einen rückläufigen Marktwert abgesichert. Der Verkauf ungedeckter Optionen ist mit besonderen Risiken verbunden, die zu erheblichen Verlusten im Portfolio führen können.

 
nic.sochovsky
Managing Director
International Equity Team
 
dirk.hoffmannbecking
Executive Director
International Equity Team
 
 
 
 

WEITERGABE

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Irland: Morgan Stanley Investment Management (Ireland) Limited. Eingetragener Geschäftssitz: The Observatory, 7-11 Sir John Rogerson's Quay, Dublin 2, Irland. Registriert in Irland unter der Unternehmensnummer 616662. Beaufsichtigt durch die Central Bank of Ireland. Großbritannien: Morgan Stanley Investment Management Limited wurde von der Financial Conduct Authority zugelassen und unterliegt deren Aufsicht. Eingetragen in England. Registernummer: 1981121. Eingetragener Geschäftssitz: 25 Cabot Square, Canary Wharf, London E14 4QA. Dubai: Morgan Stanley Investment Management Limited (Representative Office, Unit Precinct 3-7th Floor-Unit 701 and 702, Level 7, Gate Precinct Building 3, Dubai International Financial Centre, Dubai, 506501, Vereinigte Arabische Emirate. Telefon: +97 (0) 14 709 7158). Deutschland: Morgan Stanley Investment Management Limited, Niederlassung Deutschland, Große Gallusstraße 18, 60312 Frankfurt am Main, Deutschland (Gattung: Zweigniederlassung (FDI) gem. § 53b KWG). Italien: Morgan Stanley Investment Management Limited, Milan Branch (Sede Secondaria di Milano) ist eine Zweigstelle von Morgan Stanley Investment Management Limited, einer in Großbritannien eingetragenen Gesellschaft, die von der Financial Conduct Authority (FCA) zugelassen wurde und unter deren Aufsicht steht. Der eingetragene Geschäftssitz lautet: 25 Cabot Square, Canary Wharf, London, E14 4QA. Morgan Stanley Investment Management Limited Milan Branch (Sede Secondaria di Milano) mit eingetragenem Geschäftssitz in Palazzo Serbelloni, Corso Venezia 16, 20121 Mailand, Italien, ist in Italien mit der Unternehmens- und Umsatzsteuernummer 08829360968 registriert. Niederlande: Morgan Stanley Investment Management, Rembrandt Tower, 11th Floor Amstelplein 1 1096HA, Niederlande. Telefon: +31 (0) 20-462-1300. Morgan Stanley Investment Management ist eine Zweigniederlassung von Morgan Stanley Investment Management Limited. Morgan Stanley Investment Management Limited wurde von der britischen Financial Conduct Authority zugelassen und unterliegt deren Aufsicht. Schweiz: Morgan Stanley & Co. International plc, London, Niederlassung Zürich, wurde von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht („FINMA“) zugelassen und unterliegt deren Aufsicht. Eingetragen im Handelsregister Zürich unter der Nummer CHE-115.415.770. Eingetragener Geschäftssitz: Beethovenstraße 33, 8002 Zürich, Schweiz, Telefon +41 (0) 44 588 1000. Fax: +41 (0) 44 588 1074.

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